Mini-Quilt für Hunde / Frauchen und Herrchen

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Ich habe diese Decke so ähnlich in einer Zeitschrift gesehen und dachte, das ist eine super Idee für Leute mit Hunden. So eine wollte ich auch gern nähen, weil ich viele Hundebesitzer in der Bekannschaft habe. Hier stellte sich jetzt die Frage: Eine Decke für die Hunde oder eine für den Besitzer? Schließlich stecken hier sehr viele Stunden Arbeit drin und sie ist für mein Empfinden eigentlich etwas zu schade dafür, wenn sich hauptsächlich Hunde auf ihr lümmeln sollten. Die Frage war zwar noch ungeklärt und aber ich habe schon einmal mit dem Nähen losgelegt.

Wie habe ich das gemacht? Also zunächst habe ich mir Schablonen für die einzelnen Hunde und die Hundehütte hergestellt. Mit diesen habe ich dann die Zeichnungen auf den dafür ausgesuchten Stoff übertragen, sie ausgeschnitten und auf die jeweiligen Rechtecke der späteren Decke appliziert (eine Patchwork-Decke, die in der Fachsprache Quilt genannt wird, besteht immer aus vielen aneinander genähten Stoffstücken). Danach musste nur noch alles zusammengesetzt bzw.die Lücken mit anderen Stoffen gefüllt werden, so dass sich eine schöne und interessante Anordnung ergab. Dies ist, wie ich finde, immer ein Teil der Arbeit, der viel Zeit braucht bis ich mich letztendlich nach vielem Hin-und-her-Schieben der Einzelteile zu einem Ergebnis durch gerungen habe, mit dem ich zufrieden bin. Zu einem Quilt gehört natürlich dann ein dickes Vlies als Füllmaterial und ein Stoff für die Rückseite. In diesem Fall habe ich für die Rückseite einen strapazierfähigen Baumwollstoff gewählt, weil sie ja dann am Ende doch für die Hunde selbst gedacht war. Die soll dann natürlich auch einiges aushalten können.

So ein Mini-Quilt sieht bestimmt auch als Wandbehang schön aus oder natürlich, je nach dem jeweiligen Besitzer, auch mit allen anderen applizierten Tieren wie etwa Katzen, Pferde oder Vögeln. Kurz: alles was derjenige gern mag, für den der Quilt genäht wird. Das können auch Teekannen oder Teetassen sein. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Und zu allerletzt, wie bei allen Patchwork-Arbeiten kann man immer gut Stoffreste verarbeiten! So und jetzt wandert dieser Beitrag zum Creadienstag.

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Stricksachen für Puppen

 

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Diese Puppen waren eine Spende von mir für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Was ist das? Man kann für Kinder in Not in Osteuropa in der Vorweihnachtszeit Schuhkartons mit Geschenken wie Kleidung, Schulsachen, Spielzeug der Süßigkeiten an bestimmten Annahmestellen überall in Deutschland abgeben. Wer mehr wissen möchte kann sich über den Link oben weiter informieren.

Alle Puppen habe ich auf dem Flohmarkt in einem hervorragenden Zustand erstanden (sonst könnten sie nämlich nicht verschenkt werden) und lagen wirklich eine lange Weile herum. Denn erst waren sie alle nackig und brauchten dringend neue Klamotten und natürlich auch was zum Wechseln. Alle Mädchen möchten doch, dass ihre Puppen auch etwas Modisches zum Anziehen haben. Außerdem wollte ich jeden Schuhkarton in ein Puppenbettchen verwandeln. Und wie wir alle wissen, braucht das Zeit und entsteht nicht aus dem Nichts und mal hoppladihopp. Über das Jahr sammle ich schon Geschenke zusammmen, doch die Kartons für die Aktion bleiben meist bis in den Herbst unangetastet und wenn das Abgabedatum im November naht, die Zeit drängt und mal wieder nichts passiert ist, habe ich bisher alles was die Puppen betraf dann aus Zeitmangel auf das nächste Jahr verschoben. Doch dieses Jahr wollte ich mich endlich dransetzen. Die Hosen sind zum Teil aus alten Hemdsärmeln (Jeans etc.) genäht, alles andere, also auch die Pullover und Mützchen, ist gestrickt. Ein paar Stirnbänder und Schals sind gehäkelt. Eigentlich habe ich alles über Zentimetermaß und Maschenprobe ausgetüftelt. Schön sehen Farbverlaufsgarn und einfache Muster (kleine Perl- und Zopfmuster)aus. Das meiste waren reduzierte Wollknäuel. Hauptsache natürlich auch, sie sollten richtig gut aussehen! Auch eine junge Puppenmutti ist da anspruchsvoll! Schnell und preiswert war schon meine Devise. So ein kleines Mützchen ist fix fertig und es macht doppelt Spaß. Nur für das Tüfteln von Puppensocken hat es dann doch nicht gereicht.

Diesen Beitrag geht jetzt zum Creadienstag.

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Puppenmode 8

 

 

Crazy-Kissen mit altem Leinen

NZ Kissen mit Rose

Ich habe ein neues Kuschelkissen genäht. Eigentlich nichts Besonderes – ein Kissen aus verschiedenen Materialien mit unterschiedlicher Struktur (alte Handtücher, handgewebtes Leinen, alte Wäschespitze, bedrucktes Leinen). Eigentlich, doch die Crazy-Methode macht es speziell, das heißt ich habe:

  1. in der Mitte (dem „Auge“) begonnen, dafür ein schönes und besonderes Motiv (z.B. diese Rose) gewählt und mit 5 Ecken zugeschnitten
  2. unterschiedliche Stoffstreifen Runde für Runde um die Mitte herumgenäht
  3. die fertige Vorderseite mit weißem Baumwollstoff hinterlegt und mit Stecknadeln festgesteckt
  4. im Schatten der Naht beide Stoffe zusammen abgesteppt
  5. aus einem alten 80 x 80 cm großen weißen Baumwollkissenbezug die Knopfleiste samt Stoff so abgeschnitten, dass sie für 40 x 40 cm passt
  6. die Rückseite und die Vorderseite rechts auf rechts gelegt, rundherum zusammen genäht, die Nähte auf allen 4 Seiten gekettelt, die Knöpfe wieder aufgemacht und alles auf rechts gezogen

Das erfordert Vorkenntnisse im Patchworken und im Umgang mit der Nähmaschine. Also nichts für Anfänger, eher für Tüftler.


Leinenkissen LANA
40 x 40 cm • Baumwolle / Leinen
// 35,00 € + 2,20 € Vers.

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